Wenn Brauen bildet

mattesundkatharinaAls Verein zur Förderung des Brau(ch)tums ist es uns natürlich ein Anliegen, auch in Bildung zu investieren. Studentin Katharina Anders hat bei uns in den Topf geguckt. Hier Ihr Bericht:

Ich bin Katharina und studiere Oecotrophologie an der FH Münster. Im Verlauf meines Studiums steht nun meine Projektarbeit an.

Bei der Wahl für das richtige Thema, habe ich mich für eines unserer ältesten und wie ich finde, wohlschmeckendsten Lebensmittel entschieden, unser Bier.  Vor allem die große geschmackliche Vielfalt, die leider immer mehr in Vergessenheit geraten ist, hat mich dabei begeistert.  Ein Ziel meins Projektes ist es, im nächsten Semester mein erstes eigenes Bier zu brauen. Einem „Kühlen Blonden“ begegnet man im Alltag ja ständig, da kann das Brauen schon nicht so kompliziert sein. Je mehr ich dann allerdings in die Materie eingetaucht bin, desto größer wurde meine Befürchtung, zwar etwas zu brauen das wie Bier aussieht, aber vermutlich nicht danach schmeckt oder umgekehrt. Damit mein Bier auch wirklich genießbar wird, brauchte ich also dringend ein bisschen professionelle Hilfe.
Bei den Münsteraner Braufreunden, stieß ich glücklicherweise auf offene Ohren. Auf meinen kleinen Aufruf mal bei dem einen oder anderen Hobbybrauer über die Schulter gucken zu dürfen, bekam ich eine großartige Resonanz.
So kam es nun, dass ich am Samstag den 07. März, morgens um neun Uhr mit Mattes vor seinem 70 Liter Braukessel stehen durfte. Nach acht Stunden fleißigem Brauen, war unser Sendlinger Helles dann fast fertig. Wenn das Bier nach der Gärung in ein paar Wochen auch noch super schmeckt, wovon ich bei Mattes Fähigkeiten ausgehe, werde ich mich dann im April endlich an meinen ersten eigenen Sud wagen.  Mit seiner Hilfe habe ich es nun geschafft mich ein wenig durch den Hobbybrauer-Dschungel zu kämpfen, durfte einiges lernen und das ein oder andere seiner leckeren Biere probieren.
An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei dem gesamten Verein und besonders bei Mattes für die nette Unterstützung bedanken.
Katharina Anders

 

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